Die Fahrradscheune in Seggebruch, Ihr kompetenter Partner, wenn es ums Fahrrad und E-Bike geht.

Startseite » Wissenswertes

1.

Wissenswertes für die Wintermonate

 

Eingefrorene Bremsen

Feuchtigkeit, die sich in den Bowdenzug hülle befindet, gefriert zu Eis, nichts geht mehr. Besonders häufig passiert das bei Rädern mit tiefem Durchstieg ("Damenrädern"), bei denen die Züge nach unten gebogen verlaufen, so dass sich besonders viel Wasser sammeln kann.

Wichtig: vor dem Losfahren die Bremse überprüfen (das Versagen der Bremse an der Ampel zu bemerken kann schlimme Folgen haben). und auch den Schalthebel betätigen. Diesen nicht mit Gewalt gegen den festgefrorenen Zug betätigen, das kann die Zerstörung des Schalthebels bedeuten oder der Zug kann reißen.

Abhilfe: auftauen lassen, Zug rausnehmen, die Zughülle mit Druckluft ausblasen und ein dünn flüssiges Kriechöl (WD40 Caramba, Brunox, etc.) einfüllen. Manchmal hilft aber auch nur noch das wechseln des gesamten Zuges, wobei man dann das schmieren natürlich nicht vergessen sollte.


Eingefrorene Naben

Ein Nabendynamo oder eine Getriebenabe hat ein relativ großes Volumen, bei dem es durch Temperaturwechsel zu Über- oder Unterdruck im Nabeninneren kommen kann. Bei einem Unterdruck wird von außen Luft ins Nabeninnere gesogen - samt der darin enthaltenen Luftfeuchtigkeit und ggf. auch dem auf der Dichtung befindlichen Wasser. Egal wie gut eine Dichtung ist: Luft kommt immer rein und dummerweise, je besser die Dichtungen im Laufe der Getriebeentwicklung wurden desto mehr Feuchtigkeit.- und Rostprobleme gab es mit den Naben. Früher, als es nur die alten Fichtel & Sachs 3-Gang-Getriebenaben gab, kannte man das Problem mit eingefrorenen Naben gar nicht. Heute kann die Feuchtigkeit einfach nicht wieder raus!

Auch Freiläufe können einfrieren. Das Fett wird zäh und die kleinen Sperrklinken, die für (Kraftschluss) Vortrieb sorgen, frieren am Klinkenträger fest und "fahren" nicht mehr aus. Die Folge: man tritt nach vorne durch, was schlimmstenfalls bei plötzlichem auftreten zum Sturz führen kann.

Abhilfe bei Nabendynamos: Auch kleine Mengen gefrorenen Wasser kann zum blockieren der Nabe führen. Auf keinen Fall versuchen, das Vorderrad mit Gewalt zu drehen. Schäden an der Nabe können die Folge sein. Bestenfalls werden sich der Schnellspanner oder die Achsmuttern lösen, das Lichtkabel reißt ab und das Vorderrad ist nicht mehr fest in der Gabel, was zum Sturz führen kann.
Das Rad muss in die Werkstatt, wo mit Spezialwerkzeug die Dynamoeinheit herausgeschraubt und getrocknet wird. Neuere Shimano -Naben hat eine in Kunststoff vergossenen Stator Einheit, dadurch verringert sich das Luftvolumen und das Nabeninnere bleibt trockener. S.O.N. Nabendynamos haben einen Druckausgleich, der wirkungsvoll das Eindringen von Wasser verhindert. Einzig ältere Modelle können einfrieren, diese müssen dann leider ausgetauscht werden.

Abhilfe bei Freiläufen:  Je nach Qualität, Zustand und Alter des Hinterrades kann es bei günstigen Modellen  erforderlich sein das komplette Hinterrad auszutauschen. und mit steigender Qualität ist es möglich, die Freiluftkuren auszutauschen. Bei teureren Modellen kann es sich lohnen, den Freilauf auszubauen, ihn zu trocknen und danach mit einem zähflüssigen Öl durchzuspülen.

Für beide Arbeiten muss die Hinterradnabe komplett zerlegt, nach der Montage wieder korrekt montiert und das Lagerspiel richtig eingestellt werden. Diese Arbeiten erfordern Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Spezialwerkzeug. Also ist eigentlich ein Werkstattbesuch unumgänglich.

Abhilfe bei Getriebenaben:  Shimano empfiehlt für seine Getriebenaben mindestens einmal im Jahr spätestens nach 5000 km einen Ölbadservice. Eventuell in der Nabe befindliches Wasser wird dadurch zuverlässig raugespült. Die Lager sollten regelmäßig gereinigt und neu gefettet werden. Zwar kommt es hier nicht zu Frost.- dafür aber umso häufiger zu Rostschäden.

Rohloff-Getriebenaben:  Es ist bis jetzt nicht bekannt, dass eine Rohloff-Nabe eingefroren ist. Allerdings kann das Ganzjahresöl bei Temperaturen unter -10°C  zu zäh werden was zu Funktionsbeeinträchtigungen führen kann. die Lösung ist in diesem Fall: Auf Winter Öl umstellen. (Der jährliche Ölwechsel hat übrigen  u. A. die Funktion, Feuchtigkeit aus dem Nabeninneren zu entfernen.

Die Schaltzüge unterliegen derselben "Kapillarwirkung" wie alle anderen Bowdenzüge auch. Frostschutzmaßnahmen siehe oben im Kapitel "Eingefrorene Brems.- und Schaltzüge".

SRAM-Getriebenaben sind in der Regel nicht so Frost anfällig. Hier sind es eher die Bedienungselemente, also Schaltzug und/oder Klick box, die einfrieren können. Abhilfe auch hier siehe oben.

 

Funktionsstörungen bei Scheibenbremsen

Anders als bei hydraulischen Felgenbremsen (HS11, HS33) legen die Kolben bei Scheibenbremsen nur minimale Wege zurück. Bei Temperaturen unter -10°C verhärten die Gummidichtungen im Bremssattel, die Kolben werden nicht mehr zurückgestellt und die Bremse bleibt zu. Dieses Problem betrifft übrigens die Bremsen der meisten Hersteller (Shimano, Avid,...). Es wurde auch schon vereinzelt über "das Totalversagen von Bremsen bei Frost (Bremse bleibt auf!)" berichtet.

Streusalz kann ein echter Killer für Scheibenbremsen sein und man tut gut daran, das Salz nach dem Befahren der damit enteisten Straßen und Radwege abzuwaschen. Bremsen können innerhalb eines Winters so stark korrodierend, dass sie komplett ausgetauscht werden müssen. Vor der Konservierung mit z.B. Sprühwachs wird abgeraten, weil dadurch die Bremswirkung beeinträchtigt werden kann.

Abhilfe: leider keine. Der Anteil der Kunden, die auch noch bei extremen Minustemperaturen trainieren, ist so klein, dass er für die Hersteller nicht ins Gewicht fällt.

 

Korrosion durch Streusalz

Wie schon im Kapitel Scheibenbremse erwähnt, ist Streusalz nicht gut zu Fahrrädern. Lässt man es auch nur wenige Tage auf einer moderat geschmierten Kette, zeigt sich heftiger Rostbefall. Deshalb: möglichst nach jeder Straßenfahrt die Kette mit einem öligen Lappen reinigen und schmieren, eventuell auch mit Sprühwachs oder Rostschutzspray behandeln. Damit lassen sich übrigens auch alle anderen metallischen Oberflächen am Rad konservieren.

Es gibt Berichte, dass speziell hochlegierte und unter Spannung stehende Stähle durch Streusalz angegriffen werden. Die Fahrradspeiche besteht aus Edelstahl und steht unter Spannung. Deshalb auch hier lieber öfter mal reinigen. Speichenbrüche durch Salz erkennt man daran, dass die Speiche untypischerweise nicht am Kopf oder am Gewinde, sondern irgendwo in der Mitte reißt.

 

 

 

  1. Tipps für das richtige Reise Rad

 

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/urlaub-im-sattel-das-perfekte-rad-fuer-die-reise-a-899521.html

 < hier mit dem Mauszeiger drauf.....

oder

www.radtouren-magazin.com/2656/test-technik/kaufberatung-reiserad-darauf-sollten-sie-achten-wenn-sie-ein-rad-fur-die-reise-suchen

 < hier mit dem Mauszeiger drauf...…

 

 

 

 

  1. FAHRRAD REINIGEN & PFLEGEN

(wird in der Fahrrad Werkstatt NICHT als Service-Leistung angeboten)

 



hier erhalten Sie eine Anleitung mit der Sie alle Rad Typen schnell und ausreichend reinigen können.

benötigte Hilfsmittel: Pinsel, Handfeger, Flaschenbürste, Zahnbürste, entfettet, Drahtbürste,
Schmirgel, Putzlappen, Pfeifenreiniger, Eimer mit Spülwasser (Wasser und einige Spritzer "Spülmittel").

 

GANZ WICHTIG !!!!!!

 

!!!!! die bremsen bzw. Bremssattel / bremsscheiben / Bremsbeläge sollten nicht mit Öl oder Pflegemittel in Kontakt kommen ggf. demontieren oder abdecken!!!

dasselbe gilt natürlich auch für die UMWELT, ölhaltiges Wasser ist Sondermüll und darf nicht einfach ins Abwasser gekippt werden!!!!

 




  und los geht's,

am besten ist es, wenn ein fahrradmontageständer zur Verfügung steht.  zuerst einmal Vorderrad und Hinterrad ausbauen.
nun mit dem reinigen von rahmen und den anbauteilen beginnen. von oben nach unten rahmen und anbauteile mit Handfeger, Pinsel und Flaschenbürste den gröberen schmutz entfernen. danach mit weichem schwamm und warmen Spülwasser alle Verschmutzungen entfernen. hartnäckige  Verschmutzungen sollten Sie einige Zeit einweichen lassen, wobei kette / Cassette / ketten Blätter / Umwerf  - er und Schaltwerk  später eine spezielle Behandlung bekommen.

  Laufräder säubern.


beim reinigen der Laufräder sich am besten von innen nach außen vorarbeiten, also zuerst die
Nabe dann die Speichen und zuletzt die felge reinigen. achten Sie dabei auch gleich auf Beschädigungen
wie risse, schnitte oder Verschleiß an Felgen und reifen.

  Kassette-Schaltwerk-Umwerfer-Kettenblätter säubern.


zuerst den groben schmutz!!! !vorsichtig !!!!! mit einem schmalen Schraubendreher oder einem Messer aus den Zwischenräumen entfernen. bei der Kassette ggf. mit einer Drahtbürste die Reinigung intensivieren.
die teile z.b. mit WD-40 oder Balliste leicht einsprühen und mit einem Pinsel die vor Reinigung beginnen. ggf. ein paar Minuten einwirken lassen. dann mit einem Pinsel und warmen Spülwasser Kassette und
ketten Blätter abwaschen. Schaltwerk und Umwerfer können am einfachsten mit einer Zahnbürste bzw. einer Flaschenbürste und warmen Spülwasser gesäubert werden. !!! Vorsicht !!! kein WD-40, Balistol oder anderes "Pflegemittel" auf die Bremsbeläge bzw. bremsscheibe!!!


   !!!!!!  klarspülen und trockenwischen nicht vergessen!!!!!!!


zum Abschluss !!!!! die bremsen bzw. Bremssattel / bremsscheiben / Bremsbeläge / V-braches oder Cantliverbrermsen abdecken!!!! und den Rahmen mit einem pflege Öl z.b. Brunox, WD-40 oder Balistol leicht einsprühen, Pflegemittel einige Minuten einwirken lassen, dann gleichmäßig verteilen und wieder abputzen.
auch die Laufräder können auf diese Art und Weise behandelt werden, hierbei ist dringend darauf zu achten
das die bremsscheiben demontiert oder abgedeckt werden, bzw. das nach der "Pflegeölbehandlung" die
Brennflächen bzw. bremsflanken mit einem entfetter gereinigt werden müssen um wieder eine gute
Bremsleistung zu gewährleisten.



  die Kette:


die Kette überträgt die kraft vom ketten Blatt auf das Ritzel der Hinterradnabe. sie ist extremer
Belastung sowie den Witterungseinflüssen ausgesetzt. ketten längen sich je nach Einsatzbedingungen
unterschiedlich schnell. rechtzeitiges austauschen der Kette ist die einzige Möglichkeit, ketten Blätter
und Ritzel vor übermäßigem Verschleiß zu schützen. häufig ist es besser eine Kette einfach zu erneuern.

 

wie lange hält eine Kette?

hier kann man keine allgemein gültige Aussage machen. die Erfahrung  zeigt, es gibt eine Bandbreite von 1000km im MTB extremem Einsatz und bis weit über 10.000 km auf der Straße.

der kettenverschleiß hängt insbesondere von folgenden Faktoren ab:

Qualität der Kette !!!!!!

  • individuelles schaltverhalten (Häufigkeit, Kettenlinie, schalten unter last
  • äußere Bedingungen (nässe, schmutz, Sand, salz)
  • fahrkönnen und Technik (Roller, Sprinter, frierender...)
  • Wartung und pflege


für eine bestmögliche Funktion und Lebensdauer Ihres gesamten Antriebes sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • regelmäßige Wartung und pflege
  • achten Sie auf eine gute Kettenline. nie sollte das kleinste Ritzel mit dem kleinsten ketten Blatt bzw. das größte ketten Blatt mit dem größten Ritzel gefahren werden.
  • fahren Sie vorausschauend und schalten Sie rechtzeitig. schalten unter extremer last kann die Kette beschädigen.
  • schalten Sie immer in einen leichteren Gang, bevor Sie anhalten.

 

Überprüfung des Verschleißes

deutliche Geräuschentwicklung und schlechte schalt Funktion können ein Zeichen für fortgeschrittenen Verschleiß sein.

 der schnelltest:

legen Sie die Kette auf das große ketten Blatt und versuchen Sie, die Kette in der Mitte des Blattes anzuheben. wenn sich die Kette mehr als ein halbes Glied anheben lässt, sollten Sie mit einer verschleißlehre genauer prüfen lassen.



  Fahrrad-ketten-pflege:

 

wann sollte die Kette gepflegt werden:
der pflegeaufwand hängt stark- von den äußeren Bedingungen ab. wird das Fahrrad häufig "im Dreck" oder bei Nässe benutzt, muss die Kette häufiger gereinigt und gepflegt werden als unter trockenen Bedingungen auf der Straße.
grundsätzlich sollte die Kette nach jeder "off-Road-tour" aber auch nach staub.- und Regenfahrten gepflegt werden.

bevor die Kette gereinigt wird, sollten als erstes ketten Blätter, Cassette, Umwerfer und das Schaltwerk
mit den schaltungsrollen gereinigt werden, damit sich der schmutz nicht gleich wieder auf die Kette
überträgt.

!!!!!  für das reinigen der Kette keinen entfetter, Diesel, Petroleum, oder WD-40 benutzen, da damit auch das fett an unzugänglichen stellen entfernt wird!!!!!!


zuerst den groben schmutz entfernen. nun die Kette mit einem dünnen Öl (Nähmaschinenöle) einölen,
während man die kurbeln rückwärts dreht. jetzt einen Putzlappen um die Kette legen, leicht festhalten
und die Kurbel dabei langsam rückwärts drehen. die Position des Putzlappens so lange ändern bis die
kette sauber ist. jetzt kann die Kette noch zwischen den Gliedern an den Gelenken der
Ketteninnenseite z.B. mit einem Wattestäbchen oder einem Pfeifenreiniger gereinigt werden. Wenn dann die Kette sauber ist, sparsam zwischen den Gliedern und an den Gelenken der Ketteninnenseite mit einem speziellen Kettenöl bzw. kettenfett dünn einölen.- fetten während man rückwärts kurbelt. das spezielle Kettenöl.- fett etwas einwirken lassen und dann nochmal das übermäßige Öl bzw. fett mit einem Lappen abwischen.

Wichtig, zu viel Öl bzw. fett auf der Kette zieht auch Staub und Schmutz an. ein leichter "film" reicht aus

 

 

  1. StVzO zur Fahrradbeleuchtung

 

 

67 StVZO -

"Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern"

 

 

(1) Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der Schlussleuchte mit einer Lichtmaschine ausgerüstet sein, deren Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 6 V beträgt (Fahrbeleuchtung). Für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte darf zusätzlich eine Batterie mit einer Nennspannung von 6 V verwendet werden (Batterie-Dauerbeleuchtung). Die beiden Betriebsarten dürfen sich gegenseitig nicht beeinflussen.

(2) An Fahrrädern dürfen nur die vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein. Als lichttechnische Einrichtungen gelten auch Leuchtstoffe und rückstrahlende Mittel. Die lichttechnischen Einrichtungen müssen vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebsfertig sein. Lichttechnische Einrichtungen dürfen nicht verdeckt sein.

(3) Fahrräder müssen mit einem nach vorn wirkenden Scheinwerfer für weißes Licht ausgerüstet sein. Der Lichtkegel muss mindestens so geneigt sein, dass seine Mitte in 5 m Entfernung vor dem Scheinwerfer nur halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt aus dem Scheinwerfer. Der Scheinwerfer muss am Fahrrad so angebracht sein, dass er sich nicht unbeabsichtigt verstellen kann. Fahrräder müssen mit mindestens einem nach vorn wirkenden weißen Rückstrahler ausgerüstet sein.

(4) Fahrräder müssen an der Rückseite mit einer Schlussleuchte für rotes Licht, deren niedrigster Punkt der leuchtenden Fläche sich nicht weniger als 250 mm über der Fahrbahn befinden und

mindestens einem roten Rückstrahler, dessen höchster Punkt der leuchtenden Fläche sich nicht höher als 600 mm über der Fahrbahn befindet, und einem mit dem Buchstaben „Z“ gekennzeichneten roten Großflächen-Rückstrahler ausgerüstet sein. Die Schlussleuchte sowie einer der Rückstrahler dürfen in einem Gerät vereinigt sein. Beiwagen von Fahrrädern müssen mit einem Rückstrahler entsprechend Nummer 2 ausgerüstet sein.

 

(5) Fahrräder dürfen an der Rückseite mit einer zusätzlichen, auch im Stand wirkenden Schlussleuchte für rotes Licht ausgerüstet sein. Diese Schlussleuchte muss unabhängig von den übrigen Beleuchtungseinrichtungen einschalt bar sein.

(6) Fahrradpedale müssen mit nach vorn und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern ausgerüstet sein; nach der Seite wirkende gelbe Rückstrahler an den Pedalen sind zulässig.

(7) Die Längsseiten müssen nach jeder Seite mit 1. mindestens zwei um 180 Grad versetzt angebrachten, nach der Seite wirkenden gelben Speichenrückstrahlern an den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades oder 2. ringförmig zusammenhängenden retroreflektierenden weißen Streifen an den Reifen oder in den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades kenntlich gemacht sein. Zusätzlich zu der Mindestausrüstung mit einer der Absicherungsarten dürfen Sicherungsmittel aus der anderen Absicherungsart angebracht sein. Werden mehr als zwei Speichenrückstrahler an einem Rad angebracht, so sind sie am Radumfang gleichmäßig zu verteilen.

(8) Zusätzliche nach der Seite wirkende gelbe rückstrahlende Mittel sind zulässig.

(9) Der Scheinwerfer und die Schlussleuchte nach Absatz 4 dürfen nur zusammen einschalt bar sein. Eine Schaltung, die selbsttätig bei geringer Geschwindigkeit von Lichtmaschinenbetrieb auf Batteriebetrieb umschaltet (Standbeleuchtung), ist zulässig; in diesem Fall darf auch die Schlussleuchte allein leuchten.

(10) In den Scheinwerfern und Leuchten dürfen nur die nach ihrer Bauart dafür bestimmten Glühlampen verwendet werden.

(11) Für Rennräder, deren Gewicht nicht mehr als 11 kg beträgt, gilt abweichend folgendes:

 

  1. für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen anstelle der Lichtmaschine nur eine oder mehrere Batterien entsprechend Absatz 1 Satz 2 mitgeführt zu werden;
  2. der Scheinwerfer und die vorgeschriebene Schlussleuchte brauchen nicht fest am Fahrrad angebracht zu sein; sie sind jedoch mitzuführen und unter den in § 17 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung beschriebenen Verhältnissen vorschriftsmäßig am Fahrrad anzubringen und zu benutzen;
  3. Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen nicht zusammen einschalt bar zu sein;
  4. anstelle des Scheinwerfers nach Absatz 1 darf auch ein Scheinwerfer mit niedrigerer Nennspannung als 6 V und anstelle der Schlussleuchte nach Absatz 4 Nummern 1 darf auch eine Schlussleuchte nach Absatz 5 mitgeführt werden.

 

 

http://www.verkehrsportal.de/stvzo/stvzo_67.php

 

Neue Vorschriften für Fahrräder und E-Bikes Am 10. März 2017 verabschiedete der Bundesrat eine Überarbeitung der lichttechnischen Vorschriften für Fahrräder und E-Bikes, die hauptsächlich im§67 der StVZO geregelt sind. Busch + Müller begrüßt diese Änderungen, da nun nicht nur einige Ungereimtheiten der 2013er Novelle durch Vereinheitlichung ausgeräumt wurden, sondern vor allem die Ausstattungsmöglichkeiten deutlich erweitert wurden. Die wichtigsten Änderungen:•Pedelec (= E-Bikes mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h und einer Motorleistung von maximal 250 W) sind nun rechtlich mit Fahrrädern gleichgesetzt. Solange Energiequelle und Lichtanlage spannungsverträglich aufeinander abgestimmt sind, gibt es keinerlei Nutzungseinschränkungen. So sind Dynamo-, Batterie-, Akku- und spezielle E-Bike-Beleuchtung gleichberechtigt. (Rücklichter können jetzt auch mit Batterien – nicht nur mit Akkus – genutzt werden, auch wenn diese eine andere Nennspannung als 6 V haben.)•Fahrrad- und E-Bike-Scheinwerfer dürfen über Tagfahrlichtfunktion verfügen, wie man es von Motorrädern kennt. (Im Normalbetrieb gilt nach wie vor die Einhaltung der Hell-Dunkel-Grenze.)•Fahrrad- und E-Bike-Rücklichter dürfen mit einer Bremslichtfunktion ausgestattet sein, die mit der Bremse gekoppelt ist(im Gegensatz zu unserer bisherigen Brake-Tec-Technologie).•Mehrspurige Fahrräder/Pedelec oder solche, bei denen die Handzeichen des Radfahrers schlecht zu erkennen sind, dürfen fahrtrichtungsanzeigende Blinker verbauen. (Blinkende Scheinwerfer und Rücklichter sind hingegen immer noch untersagt.)•Fahrräder und E-Bikes dürfen wahlweise einen oder zwei Scheinwerfer verwenden. •Ein roter Z-Rückstrahler reicht aus; es muss kein zusätzlicher kleiner Rückstrahler  hinten am Rad mehr verbaut werden.

 

  1. Für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen anstelle der Lichtmaschine nur eine oder mehrere Batterien entsprechend Absatz 1 Satz 2 mitgeführt zu werden;2. der Scheinwerfer und die vorgeschriebene Schlussleuchte brauchen nicht fest am Fahrrad angebracht zu sein; sie sind jedoch mitzuführen und unter den in § 17 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung beschriebenen Verhältnissen vorschriftsmäßig am Fahrrad anzubringen und zu benutzen;3. Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen nicht zusammen ein schaltbar zu sein;4. anstelle des Scheinwerfers nach Absatz 1 darf auch ein Scheinwerfer mit niedrigerer Nennspannung als 6 V und anstelle der Schlussleuchte nach Absatz 4 Nummer 1 darf auch eine Schlussleuchte nach Absatz 5 mitgeführt werden.

(12) Rennräder sind für die Dauer der Teilnahme an Rennen von den Vorschriften der Absätze 1 bis 11 befreit.

 

 

Neuerung

 

 

Gemäß §22a respektive §67 der StVZO sind demzufolge ab sofort „wiederaufladbare Energiespeicher als Energiequelle“ für Fahrradbeleuchtungen zulässig, sofern diese „mit einem amtlich vorgeschriebenen und zugeteilten Prüfzeichen gekennzeichnet sind“.

Batterie- und Akkubeleuchtungen, die bislang nicht vom Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen sind, gelten auch weiterhin als nicht zulässig.

 

 

 

 

  1. Rückrufaktionen + Sicherheitshinweise

 

 

RÜCKRUFAKTION !!!!!

 

 

  1. Navigation für Rad.- und Wandertouren

 

 

 

ICH WUERDE SAGEN...….

für den Anfänger kein einfaches gerät. man muss sich sowohl mit dem gerät bzw. den Menus und Modis, als auch mit der einen oder anderen Software auseinander setzen bzw. anfreunden. was bei hohem batterieverbrauch schnell vermuten lässt das die Firma "Falk" mit einem "Batterie/Akkuhersteller" zusammenarbeitet. das Gerät selber kann man nur erleben wenn es mit Batterien/Akkus betrieben wird und eine Batterie/Akkubestückung 2 stk. AA halten je nach Bildschirmhelligkeit und Batterie/Akku gerne nur mal 2,5std. die Firma Falk empfiehlt auf Nachfrage  "sanyo eneloop" mit denen sie wohl die besten Laufzeiten erreicht haben. es besteht zwar die Möglichkeit das Gerät an den Computer anzuschließen, aber dann geht das gerät in den "Computer Modus" und kann nur über eine Speziale Software von Falk die (mitgeliefert wird) bearbeitet werden. allerdings, die Geräteeinstellungen können am Computer nicht bearbeitet werden und das Gerät selber lernt man am Computer auch nicht kennen (außer über die Bedienungsanleitung).

nun bekam ich von einem Kunden (der einen Navigationskurs beim ADFC mitgemacht hat) den Tipp "POWERBANK" also habe ich mich darum gekümmert und habe eine "Powerbank" mit 20000 mAh besorgt.  damit "lief" der "LUX" weit über 30std bei voller Displayhelligkeit und ermöglicht mit dieser Leistung das Gerät mal in Ruhe durchzuprobieren und alle Funktionen mal zu testen bzw. alle Einstellungen in Ruhe auszuprobieren und vorzunehmen.

eine tolle Funktion ist z.b. die Möglichkeit einen Rundkurs zu fahren. ich habe z.b. 2std Zeit, nun habe ich unter dem menüpunkt "Rundkurs" die Möglichkeit die km oder die Zeit einzugeben die ich unterwegs sein will. der "Lux" gibt drei verschiedene touren zur Auswahl...…..

Fortsetzung folgt...…..

habe gerade beim "stöbern" im Netz einen sehr interessanten Artikel über "das laden" von naiv bzw. Handy durch den Fahrraddynamo, gefunden unter:

 

http://www.heise.de/ct/inhalt/2014/13/132/

 

leider ist meine Zeit sehr begrenzt, aber so ich die Zeit habe und mehr schreiben kann mache ich das natürlich

hier interessante Seiten zur Radtourenplanung:

http://www.niedersachsen-radroutenplaner.de/

http://www.bikemap.net/en/route/2621395-lemwerder-fahre-bremen-vegesack-fahre/#gsc.tab=0

http://www.bikemap.net/de/?tab=top#/z15/51,9/terrain

http://www.reiseland-niedersachsen.de/de/3-seen-route-1#mapOpen=true&mapMenu=20

 

Tourendes.....

 

 <  <<<<< mit dem Mauszeiger ganz an die spitze......

 

  1. gute Beleuchtung vorne und hinten

 

 

GEPÄCKTRÄGERRÜCKLICHT MIT BREMSLICHTFUNKTION

 

Line Tec x 2: Doppelte Lichtquelle durch zwei superhelle LEDs. Zwei patentierte Lichtsysteme erzeugen zwei Lichtbänder. Effekt: hell strahlende Lichtflächen-Wahrnehmung bereits aus sehr großer Entfernung.

Ideale Seitenabstrahlung durch umlaufenden Klar Glas-Korpus. Mit Standlicht-Automatik per Kondensator. Integrierter Großflächenrückstrahler integriert. 18 mm flach. 50 g leicht.

Das TOPLIGHT View gibt es optional auch mit der Bremslichtfunktion  Brake Tec.

Gepäckträgermontage: Montagebolzenabstand 50 oder 80 mm frei wählbar.

StVZO-zugelassen.

------

B&M IQ AVY T Senso Plus

Der Avy gehört zur jungen Generation. Er ist fast so schlank wie der äußerst erfolgreiche Bruder Eyc. Drinnen steckt echte IQ-Technologie. Mit 30 Lux und einer guten, homogenen Fahrbahnausleuchtung ist er der ideale Mittelklasse-Scheinwerfer – technisch absolut up to date zu einem sehr günstigen Preis-Leistungsverhältnis.

Ein optional ansteckbarer Rückstrahler liegt bei.

IQ Technik 30 Lux, Nahfeldausleuchtung, Tagfahrlicht LICHT 24, Hell.- Dunkelsensor, Standlicht, Schalter: Aus/Senso

 

 

weitere Infos zu guten Beleuchtungseinrichtungen gibt’s unter:

http://www.bumm.de/produkte/dynamo-scheinwerfer/lumotec-iq-avy.html#

 

 

  1. Kettenverschleissmessung

 

 

Die Kettenverschleißmessung misst die Kettenlängung und damit den Verschleiß einer üblichen Fahrradkette.

Eine stark gelängte Kette „reibt“ die Zähne von Zahnkränzen und Kettenblätter ab, wodurch diese schneller als mit einer neuen Kette verschleißen. Ist eine Kette "gelängte", kann das dazu führen, dass sie nicht mehr "sauber läuft" und bei starker Last kann es sogar zum "durchrutschen" kommen. Um das zu verhindern, kann die Kette "rechtzeitig" durch eine neue ersetzt werden. Alternativ ist es möglich, die Kette so lange wie möglich zu fahren um dann Kettenblätter und Ritzel zusammen mit der Kette zu wechseln.

 

Der Kettenverschleiß kann mit einer Kettenmesslehre oder mit einem Messschieber festgestellt werden.

Ein handelsüblicher Messschieber wird zunächst auf die Länge von ca. 118 mm eingestellt und zwischen zehn Kettenglieder an einer beliebigen Stelle der Kette eingeführt. Nun wird der Messschieber weiter geöffnet, bis er an den Röllchen der Kettenglieder anliegt. Die nun gemessene Länge beträgt bei einer neuen Kette 119,5 mm. Ab 120,25 mm bei Aluminiumritzeln/-kettenblättern bzw. 120,5 mm bei Stahlritzeln/-kettenblättern ist die Kette soweit gelängt, dass sie gewechselt werden sollte.

 

 

  1. was ist ein Pedelec und was ist der Unterschied zum e-Bike

 

  1. was ist mein E-Bike noch wert?

 

Richtwerttabelle für Wertverlust bei Elektrobikes in %

 

Herausgegeben von VDZ (Verband des deutschen Zweiradhandels e.V.) 8/2015

 

E-Bikes1/2Jahr1 Jahr2 Jahre3Jahre4 Jahre5 Jahre

bis 500€

kein Wert kein 1000€20%30%60%80%90%100%bis 1500€20%30%50%70%80%100%bis 2000€20%30%50%60%70%80%bis 3000€20%30%40%50%60%80%über 3000€20%30%40%50%60%80%